Die Botox Creme

Dem Wunsch Gesichtsfalten, die wir im Alter entwickeln, wirksam zu begegnen sollen Kosmetikprodukte, wie die Botox-Creme gerecht werden. Leider wird selbst die Beste Botox Creme nicht die Wirkung haben, wie eine abgestimmte Anti-Faltenbehandlung beim erfahrenen Arzt.

Einführung

Sie werden das sofort verstehen, wenn Sie wissen, das der Wirkstoff Botulinumtoxin entwickelt wurde für die medizinischen Therapie von Störungen des Zusammenspiels von Nerven und Muskelzellen. Man erkannte ein weiteres Einsatzgebiet in der Schönheits- und Ästhetischen Medizin zur Behandlung von mimischen Falten.

Denn egal ob Sie lachen, sprechen oder ernst schauen. Muskeln erzeugen die Mimik und über das Altern dann auch die Falten. Botox bzw. Botulinumtoxin unterbricht eine Zeit lang diese Muskelkontraktion, wenn man das an den betroffenen stellen spritzt bzw. eine Injektion macht.

Sei werden jetzt schon erkennen, dass eine Creme nicht diese Unterbrechung oder Entspannung der Muskeln erzeugen kann (zumindest nicht aktuell). Es geht um die Falten, die durch Muskelbewegung im Gesicht entstehen: Lachfalten, die Falten um die Augen, auf dem Nasenrücken, an der Stirn oder auch am Kinn. Diese Falten sind anfangs nur bei Aktion der Gesichtsmuskeln zu beobachten, durch die Alterung der Haut kommt es jedoch zu einer dauerhaften Beeinträchtigung.

Nachdem Sie nun die Grundlagen kennen, kann man sich fragen was ist eine Botox Creme und was kann diese nicht?

Was ist eine Botox Creme?

Viele Botox Cremes „versprechen“ seit neuestem die Botoxbehandlung durch einfaches Eincremen zu vermeiden -  sogar bei gleich guter Wirkung. Diese Anwendung vermittelt dem Patienten Einfachheit und Sicherheit, während mit der Botoxbehandlung ein Risiko und höhere Kosten verbunden werden.

Mit dem tapferen Cremen Tag für Tag, schöpfen Frau und Mann, dadurch erneut Hoffnung auf ein faltenfreies Gesicht wenden teils auch teure Produkte an ohne deren Funktionsweise genauer zu beleuchten. Insgesamt können die Cremes leider nicht halten, was sie „versprechen“ über die scheinbare Botox-Etikettierung. Dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Keine Tiefenwirkung

Cremes durchdringen nicht alle Schichten der Haut um in den tieferen Strukturen etwas zu bewirken.

2. Haut soll schützen auch gegen Cremes

Die Haut ist ein effektiver Schutz des Körpers vor den Gefahren seiner Umwelt, dazu gehören auch extern aufgetragene Emulisionen oder Flüssigkeiten - in diesem Fall Cremes.

Hautcremes entfalten Ihre Wirkung hervorragend, wenn sie der Haut Feuchtigkeit spenden können und sie dadurch nicht zuletzt glatt und straff aussehen lassen. Einige Produkte können der Haut tatsächlich eine Verjüngungskur bieten, wenn sie Vitamine und Pflanzenhormone beinhalten.

Neuartige Eiweiße in Cremes können erwiesenermaßen tiefer in die Haut eindringen und das Bindegewebe tatsächlich straffen. Von dieser Perspektive sind diese Kosmetikprodukte zu empfehlen, bleiben aber eher eine Unterstützung zur Botoxspritze in der Faltenbehandlung.

3. Muskeln verursachen weiterhin die Mimik-Falten

Die Ursachen der Mimik-Falten können sie jedoch nicht beseitigen, da sie den Ort des Geschehens nicht erreichen können. Dieser liegt viel zu tief unter der Hautoberfläche.

Botox® für Injektionen ist im Grunde ein sehr wirkungsvolles Nervengift. Es unterliegt deshalb in Deutschland dem Arzneimittelgesetz und somit auch der sogenannten „Verschreibungspflicht“.

Das bedeutet, dass nur ein Arzt dieses Medikament verordnen bzw. anwenden darf. Soll der Wirkstoff Botulinumtoxin also in einer Creme in einer wirkungsvollen Dosis verarbeitet werden, so muss diese Creme verschreibungspflichtig sein.

Die derzeitig erhältlichen Cremes beinhalten als Hintertür oft einen ähnlichen Inhaltsstoff Argireline, der jedoch nicht die identische Wirkung erzielen kann wir Botulinumtoxin.

Botox-Cremes können derzeit noch keine nachhaltige Lösung bieten. Bei einer vernünftigen Abwägungen der Vor- und Nachteile der Botoxinjektion für ästhetische Zwecke überwiegt unserer Ansicht nach eindeutig die Entscheidung dafür. Schließlich lässt sich dadurch häufig die Menge an Fillern zur Behandlung der nicht-mimischen Falten meist deutlich reduzieren.

Empfehlung

Wenn Sie Ihre eigene Anti-Faltenbehandlung machen mit Hausmitteln oder Alternativen, dann müssen Sie berücksichtigen, dass extern angewendete Mittel nicht in die tieferen Regionen der Haut (subkuntant) vordringen können. So auch leider die beste Botoxcreme.

Die Botox Behandlung von Zornesfalte, Stirnfalte oder anderen Falten im Gesicht setzt genau an der Ursache an. Die zeitweise Lähmung der Muskeln für die Mimik. Dadurch kann sich das Gewebe entspannen und in einem beschränkten Maße regenerieren.

Außerdem ziehen Sie z. B. nicht die Stirnfalten "so tief" was in der Erscheinung sie jugendlicher erscheinen lässt.

Extern angewendete Hautcremes der Kosmetikindustrie die frei verkäuflich haben Beschränkungen aber sind je nach Produkt interessante Ergänzungen in einer gesamtheitlichen Behandlung zu Ihrem Aussehen. Gerne beraten wir Sie und besprechen ein Konzept für Sie persönlich.